Ein Jahr Vollspektrum-Cannabisextrakte auf dem deutschen Markt

Berlin, 31. Oktober 2018 – Der kanadische Produzent von medizinischen Cannabisprodukten, Tilray, hat vor einem Jahr - im Oktober 2017 - als erster Hersteller Vollspektrum-Cannabisextrakte in pharmazeutischer Qualität auf den deutschen Markt gebracht. Der therapeutische Einsatz von Cannabis-Produkten entwickelt sich insgesamt sehr positiv. Dazu beigetragen hat vor allem die Gesetzesänderung vom 10. März 2017[1].

Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Schmerzmediziner und Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD e.V.) begrüßt die Entwicklung: „Tatsächlich ist Cannabis für viele Schmerzpatienten eine wirksame therapeutische Option.“

Die Vollspektrum-Extrakte von Tilray ermöglichen Ärzten jeder Fachrichtung (außer Zahnmedizin bzw. Tiermedizin) cannabisbasierte Rezepturarzneimittel zu verschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung handelt, für die andere Therapien nicht zur Verfügung stehen oder nach Einschätzung des behandelnden Arztes nicht zum Einsatz kommen können. Darüber hinaus muss ein positiver Effekt auf die Erkrankung und ihre Symptome zu erwarten sein. Der Genehmigungsprozess läuft folgendermaßen ab: Verordnet der Arzt die Behandlung mit einem Cannabis-Produkt, erhält der Patient ein Betäubungsmittelrezept (BtM-Rezept). Vor der erstmaligen Anwendung muss er bei seiner Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Diese muss innerhalb von drei Wochen entscheiden; wenn der medizinische Dienst einbezogen wird, sind es fünf Wochen. Bei Palliativpatienten darf das Genehmigungsverfahren nicht länger als drei beziehungsweise fünf Tage dauern. In durchschnittlich 65% der Fälle werden die Anträge mittlerweile angenommen. Insgesamt konnte im Laufe des letzten Jahres eine konstante Zunahme an Bewilligungen durch die GKVen verzeichnet werden.[2] 

Tilray-Produkte werden in der Apotheke individuell zubereitet

Bei den Tilray-Produkten handelt es sich um pflanzliche, dosier- und titrierbare Cannabisextrakte (als Bulkarzneimittel), die neben den beiden Hauptwirkstoffen Tetrahydrocanabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sämtliche weitere Wirkstoffe der Cannabisblüten enthalten. Ein Merkmal der Vollspektrum-Extrakte ist, dass sie weder geraucht noch inhaliert, sondern in der Apotheke für den individuellen Bedarf der Patienten als orale Darreichung (nach Verordnung des Arztes) zubereitet werden.

In der Apotheke muss zuvor eine Identitätsprüfung vorgenommen werden. Die Anforderungen hierfür sind in der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) geregelt. Die Prüfung der Cannabis-Vollextrakte kann analog der DAC-Monographie „Eingestelltes, raffiniertes Cannabisölharz“ (C-054) erfolgen. Dabei müssen die Vorschriften nach B und C berücksichtigt werden. Beide Prüfungen stellen dünnschichtchromatographische Analysen (DC) dar.

„Das Verfahren einer Identitätsprüfung dient der Qualitätssicherung der Rezepturarzneimittel, die somit durch die Pharmazeuten gewährleistet wird,“ betonte Pharmazeut Dr. Dennis Stracke, Berlin. 

Die umfangreichen Kontrollmechanismen setzen allerdings schon lange vor der Identitätsprüfung in der Apotheke ein: die für Deutschland vorgesehenenTilray-Produkte sind bereits vor Markteintritt von allen zuständigen deutschen Behörden entsprechend der Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (AMG) und des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) genehmigt und im Zuge dessen sind auch die Herstellungsprozesse GMP-zertifiziert worden. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Reanalyse in einem deutschen Labor die Produkte aufwändiggeprüft und damit ihre pharmazeutische Qualität von unabhängiger Stelle bestätigt.

Daneben wird auch die allgemeine Datenlage für Cannabis-Produkte weiter ausgebaut: So wurden im Rahmen einer Auswertung der verfügbaren Fachliteratur 28 randomisierte, klinische Studien zum medizinischen Einsatz von Cannabis analysiert, die zwischen 1948 und 2015 publiziert wurden. Zahlreiche Studien zeigten positive therapeutische Effekte bei einer Reihe von Indikationen.3 Die Ausgangslage der Daten ist vielversprechend, dennoch sind weitere Studien zur Wirkungsweise der einzelnen Bestandteile von Cannabis sinnvoll und wichtig. Daher hat es sich Tilray zur Aufgabe gemacht, in die Erforschung der medizinischen Anwendung von Cannabis zu investieren.

„Tilray war das erste Unternehmen, das Patienten in Deutschland GMP-zertifizierte Cannabisextrakte anbieten konnte. Wir sind stolz auf diesen Meilenstein und darauf im vergangenen Jahr eine stetig steigende Zahl an Patienten versorgt zu haben. Unsere wichtigste Aufgabe sehen wir darin, Patienten durch wissenschaftliche Forschung schnellstmöglich zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. In Kooperation mit führenden Krankenhäusern und Universitäten arbeiten wir daran, die klinische Anwendung von Cannabinoiden voranzubringen. Wir investieren in Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf 5 Kontinenten, um diese Ziele zu erreichen,“ erklärt Brendan Kennedy, CEO von Tilray.

Über Tilray

Tilray ist eines der weltweit führenden Unternehmen bei der Erforschung und Produktion von medizinischem Cannabis. Durch Kooperationen mit renommierten Kliniken und Forschern treibt Tilray die klinische Erforschung cannabisbasierter Arzneimittel voran. Als erster nordamerikanischer Hersteller ist das Unternehmen GMP-zertifiziert und kultiviert die Cannabispflanzen in Kanada in einer hochmodernen Indoor-Anlage unter streng kontrollierten Bedingungen. Dabei stellt Tilray neben Vollspektrum-Cannabisextrakte auch Cannabisblüten (demnächst in Deutschland verfügbar) zum medizinischen Gebrauch standardisierter, pharmazeutischer Qualität her. In Deutschland werden die Produkte zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln in der Apotheke vertrieben. Alle Tilray-Produkte werden mehrfach unabhängig auf ihre Identität und Reinheit geprüft und erfüllen vollumfänglich die qualitativen und regulatorischen Anforderungen des AMG und BtmG.

Weitere Informationen unter: www.tilray.de.
 

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[1] Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften. Bundesgesetzblatt 2017. 


[2] Sonderbeilage zur GKV-Arzneimittel-Schnellinformation für Deutschland nach § 84 Abs. 5 SGB V. Datenstand: 30.08.2018.

Tilray bringt erstmals Cannabis-Vollspektrum-Extrakte nach Deutschland

Extrakte ermöglichen orale Darreichung ohne Rauch oder Inhalation

Berlin/Nanaimo (Kanada), 10. Oktober 2017 – Tilray, führender kanadischer Produzent von medizinischen Cannabisprodukten, wird als erster Hersteller Cannabisextrakte in pharmazeutischer Qualität für Patienten in den deutschen Markt bringen.

Ab Mitte Oktober werden die Cannabisextrakte von Tilray bundesweit in allen Apotheken verfügbar sein, die von der NOWEDA Apothekergenossenschaft beliefert werden. Bei den Cannabisextrakten von Tilray wird es sich um die ersten pflanzlichen, dosier- und titrierbaren Cannabisprodukte auf dem deutschen Markt handeln. Im Gegensatz zu Cannabisblüten werden diese weder geraucht noch inhaliert, sondern in der Apotheke für den individuellen Bedarf der Patienten als orale Darreichung zubereitet. Bei den Extrakten handelt es sich um sogenannte Vollspektrum-Extrakte, die neben den beiden Hauptwirkstoffen Tetrahydrocanabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sämtliche weitere Wirkstoffe der Cannabisblüten enthalten.

Tilray rechnet nach der Gesetzesänderung im März 2017 („Cannabis als Medizin“) mit einer wachsenden Anzahl von Patienten, die für eine Therapie mit medizinischem Cannabis in Frage kommen. „Wir freuen uns, dass auf Basis der neuen Gesetzeslage nun auch deutsche Patienten von unseren Erfahrungen in Kanada und von unseren standardisierten Produkten profitieren können“, sagt Marla Luther, Geschäftsführerin Tilray Deutschland. „Als pharmazeutischer Hersteller können wir mit diesen pflanzlichen Extrakten, die eine bessere Einstellung der Patienten ermöglichen, eine wichtige Ergänzung zur Versorgung mit Cannabisprodukten leisten.“

Deutschland als Zentrum für die medizinisch-klinische Cannabis-Forschung aufbauen

„Deutschland ist für uns der wichtigste europäische Markt für unsere innovativen Produkte“, sagt Brendan Kennedy, CEO von Tilray. „Unser Engagement geht jedoch weit über den reinen Produktimport hinaus. Unser Ziel ist es, die Forschungsmöglichkeiten in Deutschland zu nutzen. Dazu wollen wir innerhalb der nächsten 18 Monate in Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen in die klinische Entwicklung zu Fertigarzneimitteln mit Cannabiswirkstoffen investieren.“

Neben der Produktion und der Produktentwicklung engagiert sich Tilray in Kanada bereits in der klinischen Forschung zu medizinischem Cannabis. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsinstitutionen wie dem McGill University Health Centre in Montreal, Kanada, unterstützt Tilray derzeit klinische Studien zur Erprobung der Wirksamkeit von Cannabispräparaten bei Chemotherapie-bedingter Übelkeit und Erbrechen, bei Epilepsie im Kindesalter, bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sowie bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).

Enge Kooperation mit dem Großhandel sichert bundesweite Verfügbarkeit

Der erste Import von Vollspektrum-Cannabisextrakten auf dem deutschen Markt ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Tilray, dem apothekereigenen Pharmagroßhändler NOWEDA sowie Paesel + Lorei, Pharmazeutischer Unternehmer und Pharma-Dienstleister mit großer Expertise im Betäubungsmittel-Handel aus Rheinberg, Nordrhein-Westfalen. Die Produkte des Erstimports von Tilray werden deshalb exklusiv durch die NOWEDA geführt. In Zukunft plant Tilray nachfolgende Importe über den gesamten deutschen Pharmagroßhandel auszuführen.

Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung, für die keine andere Therapieoption besteht, können medizinisches Cannabis verordnet bekommen. Auf Antrag übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Therapie. Bekannte Erkrankungen sind unter anderem Multiple Sklerose, chronischer Schmerz und Tumorschmerz sowie Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Derzeit wird der Bedarf an medizinischem Cannabis vor allem durch Importe gedeckt. Laut Gesetz sollen die Patienten in Deutschland langfristig aber durch den Anbau von Cannabis in Deutschland versorgt werden.

Über Tilray

Tilray ist ein kanadischer Hersteller von medizinischem Cannabis und medizinischen Cannabisprodukten. Der deutsche Firmensitz ist Berlin. Bislang exportiert das Unternehmen aus Kanada Produkte in die USA, nach Australien und Neuseeland, nach Chile und Brasilien sowie in die Europäische Union nach Kroatien und Zypern. Als erster nordamerikanischer Hersteller ist das Unternehmen GMP-zertifiziert. GMP steht für Good Manufacturing Practice – Gute Herstellungspraxis. Der feststehende Begriff bezeichnet die europaweit gültigen Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen. Das Unternehmen züchtet verschiedene Sorten medizinisches Cannabis und stellt neben Cannabisblüten zum medizinischen Gebrauch Tropfen und Kapseln in jeweils gleichbleibender Wirkstärke her. Arzneilich wirksame Bestandteile sind Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Über 150 Mitarbeiter entwickeln die Pflanzenzucht und Arzneimittelherstellung kontinuierlich weiter und sichern die Wirkstoffqualität.

In Nanaimo, Kanada, betreibt das Unternehmen eine 30-Millionen-Dollar Anlage zur medizinischen Cannabisproduktion. Kürzlich wurde mit dem Bau weiterer Anlagen in Kanada und Portugal begonnen. Tilray geht von einer weltweit steigenden Nachfrage nach medizinischem Cannabis, insbesondere nach Fertigarzneimitteln, aus. Diese soll mit den erweiterten Kapazitäten bedient werden.

Über die NOWEDA Apothekergenossenschaft

Die NOWEDA ist ein vollversorgendes pharmazeutisches Großhandelsunternehmen mit 21 Niederlassungen in Deutschland sowie Beteiligungen an Unternehmen in Luxemburg und in der Schweiz. Eigentümer und Mitglieder der genossenschaftlich organisierten NOWEDA sind über 9 000 Apothekerinnen und Apotheker.
Mit einem Gesamtumsatz von über 6 Milliarden Euro ist NOWEDA eines der großen deutschen Handelsunternehmen. Hauptsitz der Genossenschaft ist Essen.

NOWEDA stellt ihren Mitglieder-Apotheken, und damit deren Patienten, bundesweit ein Sortiment mit rund 160 000 Arzneimitteln und apothekenüblichen Waren sowie ein umfangreiches Service- und Dienstleistungspaket zur Verfügung. Darüber hinaus steht die NOWEDA als apothekereigenes Unternehmen uneingeschränkt an der Seite der inhabergeführten Vor-Ort-Apotheken.

Über Paesel + Lorei

Das Unternehmen, das 1961 in Frankfurt am Main gegründet wurde, ist bis heute familiengeführt. Was als Importeur für ausländische Arzneimittelspezialitäten begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte hinweg ständig erweitert. Heute bietet Paesel + Lorei optimierte Logistikstrategien für die Beschaffung und den Vertrieb von Arzneimitteln, Betäubungsmitteln, OTC und Nahrungsergänzungsmitteln. Auch die Herstellung, das Umpacken, Verpacken und die Kennzeichnung von Arzneimitteln in Übereinstimmung mit allen regulatorischen Vorgaben und Richtlinien bietet das Unternehmen an.

Tilray erhält Lizenz für Cannabis-Produktion in der Europäischen Union

20 Millionen-Euro-Investition für den Aufbau eines EU Campus – Aufnahme des operativen Geschäfts noch in 2017

·      Innerhalb des BIOCANT Forschungsparks in Cantanhede, Portugal, wird Tilray auf seinem neuen EU-Campus Cannabis-Produkte entsprechend der strengen GMP-Vorgaben für den europäischen Markt herstellen
·      Der phasenweise Ausbau des EU-Campus beginnt noch im September, insgesamt sind 25.000m² Gewächshausflächen und 3.000m² Produktionsfläche geplant
·      Phase eins des Projekts wird die Produktion von Tilray bis Ende 2018 auf bis zu 62 Tonnen jährlich steigern
·      Die 20-Millionen-Euro Investition fördert die lokale Wirtschaft und Forschung und schafft bis zu 100 neue Arbeitsplätze  

Cantanhede, Portugal, 07.09.2017 – Tilray, weltweit führend in der Erforschung und Entwicklung von medizinischem Cannabis, investiert 20 Millionen Euro in einen EU-Campus in Portugal, um den wachsenden Bedarf in Europa zu decken. Zuvor hatte Tilray von der portugiesischen Regierung nationale Lizenzen zum Import und Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken erhalten.

„Der neue EU-Campus in Portugal ist ein weiterer strategischer Meilenstein auf unserem Weg, die führende Marke für medizinisches Cannabis weltweit zu werden“, erklärt Brendan Kennedy, CEO von Tilray. „Zwei Jahre lang haben wir intensiv nach einem passenden Standort in Europa gesucht, von dem aus wir den stark wachsenden europäischen Markt für qualitativ hochwertige, streng geprüfte medizinische Cannabis-Produkte bedienen können. Portugal besitzt ein ideales Klima für den Anbau von Cannabis, eine Vielzahl qualifizierter Fachkräfte und eine große wissenschaftliche Community.“

Hochmoderner EU-Campus wird noch in diesem Jahr operative Tätigkeit aufnehmen

Zum Aufbau des EU-Campus investiert Tilray durch seine Tochtergesellschaft Tilray Portugal Unipessoal Lda. rund 20 Millionen Euro in mehrere Anlagen in und um den BIOCANT Forschungspark in Cantanhede, Portugal. Der EU-Campus soll Innen- und Außenanlagen und Gewächshäuser beheimaten. Außerdem sollen Anlagen zur Verarbeitung, Verpackung und Verteilung medizinischer Cannabisprodukte entstehen. Als Teil des BIOCANT Forschungsparks für Biotechnologie und Biowissenschaften soll der Campus darüber hinaus die wissenschaftliche Forschung und Produktentwicklung von Tilray bündeln und in ganz Europa unterstützen.

Derzeit hat Tilray Laborplätze und Gewächshausflächen von BIOCANT angemietet. Die Bauarbeiten für ein Gewächshaus und eine Produktionsstätte auf unternehmenseigenem Gelände innerhalb von BIOCANT sollen noch im September beginnen. In der ersten Phase des Projekts sollen bis zum Frühjahr 2018 ein Labor mit Gen-Datenbank, mehrere Anbauflächen, ein 10.000m²-großes Gewächshaus und eine 1.500m²-große Produktionsstätte gebaut werden. Bis Ende 2020 sollen weitere 20.000 m² an Gewächshausfläche sowie zusätzliche 1.500 m² an Produktionsfläche entstehen. In den kommenden drei Jahren wird das Projekt so bis zu 100 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Modernste Produktionsanlagen ermöglichen Erschließung weiterer Märkte

Um der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, streng geprüften medizinischen Cannabis-Produkten zu begegnen, weitet Tilray seinen internationalen Vertrieb erheblich aus. Neben Tilray Portugal Unipessoal Lda. gehört auch die Tilray Deutschland GmbH, Tilray Canada Ltd. in Kanada und Tilray Australia and Zealand Pty. Ltd. in Australien und Neuseeland zu Tilray.

Bis Ende 2017 will Tilray seine Produkte in fünf weitere Länder exportieren. Das Unternehmen rechnet zudem mit weiteren nationalen Einfuhrgenehmigungen und wissenschaftlichen Kooperationen in Portugal, Deutschland und anderen Ländern weltweit, weitere Informationen dazu auf der Tilray-Website.
 

Zitate

„Der neue EU-Campus in Portugal ist ein weiterer strategischer Meilenstein auf unserem Weg, die führende Marke für medizinisches Cannabis weltweit zu werden. Zwei Jahre lang haben wir intensiv nach einem passenden Standort in Europa gesucht, von dem aus wir den stark wachsenden europäischen Markt für qualitativ hochwertige, streng geprüfte medizinische Cannabis-Produkte zu bedienen können. Portugal besitzt ein ideales Klima für den Anbau von Cannabis, eine Vielzahl qualifizierter Fachkräft und eine große wissenschaftliche Community.“ – Brendan Kennedy, Tilray CEO
 

Über Tilray

Tilray gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen kanadischen Ursprungs hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten weltweit eine sichere und zuverlässige Behandlung mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen. Seit 2014 versorgt Tilray über 20.000 Patienten in Kanada, der Europäischen Union, Australien und Lateinamerika. Hergestellt wird das medizinische Cannabis in einer hochmodernen Produktionsanlage in Kanada, für die Tilray als erster Cannabishersteller in Nordamerika die europäische GMP-Zertifizierung (Good Manufacturing Practice, GMP) erhielt. Tilray hat zu diesem Zweck bereits 30 Millionen Dollar in die Entwicklung und Optimierung des Produktionsprozesses investiert. Mehr als 130 Experten in fünf Ländern arbeiten und forschen bei Tilray zum Wohle der Patienten. Seit diesem Jahr arbeitet die Tilray Deutschland GmbH von Berlin aus an der Erschließung des deutschen Marktes. Zusätzliche Informationen unter tilray.de.

 

 

 

30 Millionen-Dollar-Investition: Tilray baut zweite Produktionsanlage in Kanada

·      Global wachsender Bedarf an hochwertigem Cannabis erfordert Erhöhung der Kapazitäten
·      Bis Ende 2018 wird die Produktion von Tilray auf bis zu 51 Tonnen jährlich steigen
·      Die erweiterten Produktionskapazitäten werden den internationalen Vertrieb von Tilray-Produkten in Europa, Australien und Lateinamerika beschleunigen
·      Bewohner und Wirtschaft in Enniskillen und der Region Ontario werden von der 30-Millionen-Dollar-Investition und bis zu 250 neuen Arbeitsplätze profitieren

Nanaimo, British Columbia, 23.08.2017 – Tilray Kanada, weltweit führend in der Erforschung und Entwicklung von medizinischem Cannabis, investiert rund 30 Millionen Dollar in eine zweite Anbau- und Produktionsanlage in Enniskillen, Ontario, Kanada. Zusammen werden die beiden Anlagen von Tilray jährlich bis zu 51 Tonnen Cannabisprodukte herstellen. Damit reagiert Tilray auf die stark wachsende Nachfrage für medizinische Cannabis-Produkte in Kanada und die zunehmende Exportnachfrage in Europa, Australien, Neuseeland und Lateinamerika.

„Dies ist ein weiterer strategischer Meilenstein auf unserem Weg, die führende Marke für medizinisches Cannabis weltweit zu werden“, erklärt Brendan Kennedy, CEO von Tilray. „Zahlreiche Gesetzgeber auf der ganzen Welt erleichtern derzeit den Zugang zu medizinischem Cannabis für schwerkranke Patienten. Unsere Investition in Enniskillen wird es uns erlauben, den global rapide wachsenden Markt für qualitativ hochwertige, streng geprüfte medizinische Cannabis-Produkte zu bedienen.“

Tilray kann weltweit mehr GMP-zertifizierte Cannabisproduke vertreiben

Tilray hat als erstes lizenziertes Unternehmen medizinische Cannabisprodukte aus Nordamerika in die Europäische Union, nach Australien, Neuseeland und Südamerika exportiert. Derzeit sind Tilray-Produkte – ob Blüten, Öle oder Kapseln pharmazeutischer Qualität – in sechs Ländern auf vier Kontinenten erhältlich. Das Unternehmen weitet seinen internationalen Vertrieb erheblich aus und plant, bis Ende 2017 Produkte in fünf weitere Länder zu exportieren.

2016 erhielt Tilray als erster lizenzierter medizinischer Cannabis-Produzent in Nordamerika, die GMP (Gute Herstellungspraxis) -Zertifizierung gemäß den Standards der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Der GMP-Standard ist die strengste Auflage, die Hersteller von pharmazeutischen Produkten erfüllen müssen. Regulatoren und Gesundheitsdienstleister können dadurch sicher sein, dass Tilray-Produkte den höchsten Anforderungen genügen.

 

Modernste Produktionsanlagen

Tilray betreibt in Nanaimo, British Columbia, eine der weltweit anspruchsvollsten, lizenzierten medizinischen Anlagen für den Anbau und die Verarbeitung von medizinischem Cannabis. Die 30-Millionen-Dollar-Anlage besteht seit 2014, und hat 2016 die EU-GMP-Zertifizierung erhalten. Sie hat eine Produktionskapazität von jährlich bis zu acht Tonnen medizinischem Cannabis und beherbergt ein hochmodernes Extraktions- und Forschungzentrum, das auf die Verarbeitung von Cannabisblüten und die Herstellung pharmazeutischer Produkte wie Öle und Kapseln spezialisiert ist. So werden hier Alternativen erforscht, die eine medizinische Anwendung jenseits der Inhalation versprechen.

Die zweite Produktionsanlage, die nun in Enniskillen, Ontario, entsteht, liegt auf einem rund 40 Hektar großen Grundstück mit etwa fünf Hektar an bereits bestehenden Gewächshäusern. Tilray hat sich beim kanadischen Gesundheitsministerium um eine nationale Lizenz beworben, mit der das Unternehmen medizinisches Cannabis in der Anlage in Enniskillen produzieren darf. In der ersten Phase des Projekts wird auf dem Grundstück eine 10 Hektar große Cannabis-Gewächshausanlage mit rund 3700 Quadratmetern Produktionsfläche entstehen. In die Anlage investiert Tilray insgesamt bis zu 30 Millionen Dollar. Sie wird zusammen mit der Tilray-Anlage in Nanaimo bis Ende 2018 eine Produktionskapazität von bis zu 51 Tonnen erreichen.

Zitate

„Dies ist ein weiterer strategischer Meilenstein auf unserem Weg, die führende Marke für medizinisches Cannabis weltweit zu werden. Zahlreiche Gesetzgeber auf der ganzen Welt erleichtern derzeit den Zugang zu medizinischem Cannabis für schwerkranke Patienten. Unsere Investition in Enniskillen wird es uns erlauben, den weltweit rapide wachsenden Markt für qualitativ hochwertige, streng geprüfte medizinische Cannabisprodukte zu bedienen. Die Anlage in Enniskillen ist für Nordamerika strategisch günstig gelegen und hat exzellent ausgebildete landwirtschaftliche Mitarbeiter. Wir freuen uns sehr darauf, künftig dort zu produzieren.“ – Brendan Kennedy, Tilray CEO

„Die Entscheidung von Tilray, in eine Anbau- und Produktionsanlage in Enniskillen zu investieren, freut uns sehr. Tilray schafft damit hochwertige Arbeitsplätze in einem rapide wachsenden Wirtschaftssektor . Ontario konnte durch niedrige Steuern, eine Vielzahl qualifizierter Fachkräfte und einen starken landwirtschaftlichen Sektor bei Tilray punkten. Wir freuen uns, Tilray in unserer Provinz begrüßen zu dürfen, und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit ihnen.“ – Brad Duguid, Minister für Wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung in Ontario

 

Über Tilray

Tilray gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen kanadischen Ursprungs hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten weltweit eine sichere und zuverlässige Behandlung mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen. Seit 2014 versorgt Tilray über 20.000 Patienten in Kanada, der Europäischen Union, Australien und Lateinamerika. Hergestellt wird das medizinische Cannabis in einer hochmodernen Produktionsanlage in Kanada, für die Tilray als erster Cannabishersteller in Nordamerika die europäische GMP-Zertifizierung (Good Manufacturing Practice, GMP) erhielt. Tilray hat zu diesem Zweck bereits 30 Millionen Dollar in die Entwicklung und Optimierung des Produktionsprozesses investiert. Mehr als 130 Experten in fünf Ländern arbeiten und forschen bei Tilray zum Wohle der Patienten. Seit diesem Jahr arbeitet die Tilray Deutschland GmbH von Berlin aus an der Erschließung des deutschen Marktes. Zusätzliche Informationen unter tilray.de.

Kassen zurückhaltend bei Erstattung von medizinischem Cannabis – Tilray macht sich stark für klinische Forschung

Mehrere Tausend Patienten in Deutschland haben in diesem Jahr bereits die Kostenerstattung von medizinischen Cannabisprodukten bei ihren Krankenkassen beantragt – doch diese zögern. Klinische Studien sollen nun die Wirksamkeit bestätigen.

Berlin, 31.07.2017 – Die Krankenkassen in Deutschland sind bislang äußerst zurückhaltend, wenn es darum geht, die Kostenerstattung für den Einsatz von medizinischen Cannabisprodukten zu übernehmen. Dies geht aus übereinstimmenden Medienberichten der letzten Wochen hervor. Je nach Krankenkasse werden bis zu 80 Prozent der Anträge abgelehnt. Der Bedarf von Cannabis als Medizin ist in Deutschland jedoch nicht gesunken – im Gegenteil: bei den gesetzlichen Krankenkassen sind seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften („Cannabis als Medizin“) am 10. März diesen Jahres bereits mehrere Tausend Erstattungsanträge eingegangen.

Kassen zögern wegen fehlender Evidenz – Auch bürokratische Gründe führen zu Ablehnungen

Die Gründe für eine mögliche Ablehnung sind vielfältig: In einigen Fällen wurde eine schwere Erkrankung nicht nachgewiesen oder es bestand eine Kontraindikation wie etwa eine psychische Erkrankung, die die Anwendung von medizinischem Cannabis nicht zulässt. In manchen Fällen halten die Kassen deshalb Therapiealternativen für geeigneter – das Argument: fehlende Evidenz. „All das sind auch die Gründe, weshalb sich Tilray für die klinische Forschung stark macht“, sagt Brendan Kennedy, CEO von Tilray. Hinzu kommen bürokratische Hürden, etwa wenn Patienten oder Ärzte Unterlagen nicht nachreichen, die die Kassen zur Antragsbearbeitung zusätzlich angefordert hatten.

Tilray fördert weltweit klinische Studien zur Bestätigung der Wirksamkeit von Cannabinoiden

„Sicherlich sind weitere Forschungen nötig“, sagt Marla Luther, Geschäftsführerin Tilray Deutschland GmbH. Luther weiter: „Schon jetzt beobachten wir ein steigendes Evidenzniveau, sowohl aus Einzelfällen als auch aus klinischen Studien, das sowohl die Sicherheit als auch eine gute Wirksamkeit von medizinischem Cannabis bei verschiedenen Indikationen zeigt. Beispiele sind chronischer Schmerz, die Palliativmedizin, oder Epilepsie. Tilray hat eine Übersicht über diese Studien angefertigt und geht davon aus, dass schwerkranke Patienten von einem Zugang zu diesen Wirkstoffen profitieren können.“ Tilray arbeitet weltweit mit mehreren Universitäten und Krankenhäusern an klinischen Studien zu Cannabinoiden. „Wir unterstützen derzeit mehrere Studien, um den Nachweis der Wirksamkeit von unterschiedlichen Wirkstoffenkombinationen von Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in verschiedenen Indikationen zu liefern“, sagt Dr. Catherine Jacobson, Leiterin Klinische Forschung bei Tilray Kanada. Zu den jüngsten Projekten gehört die Zusammenarbeit mit dem McGill University Health Centre in Montreal. In einer Phase-II-Studie überprüfen die Forscher, inwiefern verdampftes Cannabis die teils schweren Symptome von Patienten mit COPD, einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung, lindern kann.

Über Tilray

Tilray gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen kanadischen Ursprungs hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten weltweit eine sichere und zuverlässige Behandlung mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen. Seit 2014 versorgt Tilray über 20.000 Patienten in Kanada, der Europäischen Union, Australien und Lateinamerika. Hergestellt wird das medizinische Cannabis in einer hochmodernen Produktionsanlage in Kanada, für die Tilray als erster Cannabishersteller in Nordamerika die europäische GMP-Zertifizierung (Good Manufacturing Practice, GMP) erhielt. Tilray hat zu diesem Zweck bereits 30 Millionen Dollar in die Entwicklung und Optimierung des Produktionsprozesses investiert. Mehr als 130 Experten in fünf Ländern arbeiten und forschen bei Tilray zum Wohle der Patienten. Seit diesem Jahr arbeitet die Tilray Deutschland GmbH von Berlin aus an der Erschließung des deutschen Marktes. Der Bedarf an medizinischem Cannabis ist groß: bis zu 800.000 Patienten könnten Wissenschaftlern zufolge damit in Zukunft in Deutschland behandelt werden. Zusätzliche Informationen unter tilray.de.

Pressekontakt:
presse@tilray.de

Tilray unterstützt klinische Studie zu Cannabis und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

Tilray kooperiert mit dem Forschungsinstitut des McGill University Health Centre, um die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis an Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu untersuchen.

NANAIMO, British Columbia (Kanada) 24.5.2017/Berlin, 15.8.2017– Tilray, ein weltweit führendes Unternehmen in der Erforschung und Produktion von medizinischem Cannabis, wird künftig mit dem Forschungsinstitut des McGill University Health Centre (RI-MUHC) in Montreal kooperieren. Gemeinsam mit dem weltweit renommierten Institut wird Tilray untersuchen, welchen Einfluss verdampftes Cannabis auf COPD-Symptome hat.

In der Phase-II-Studie wird untersucht, ob und unter welchen Bedingungen medizinisches Cannabis bei der Bekämpfung von Atemnot und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit symptomatischer COPD-Patienten im fortgeschrittenen Stadium effektiv ist („Proof of concept“, Dosisfindung). Diese Patienten leiden an chronischen, progredienten Lungenerkrankungen, die den Atemfluss behindern, und die ohne Behandlung irreversible Lungenschäden verursachen können. Zu den pathophysiologischen Merkmalen von COPD zählen reduzierte Ausatmung, Atem-Einschlüsse, Lungenüberblähung, Anomalien beim Gasaustausch und Hypersekretion von Schleim. Die erste Folge ist Atemnot, und damit verbunden der Verlust von Autonomie und eine geringere Lebensqualität. Viele COPD-Patienten meiden körperliche Anstrengung, was zu psychischen Ko-Morbiditäten wie Angstzuständen und Depressionen sowie einem schlechteren Allgemeinzustand führt.

COPD ist weltweit eine der gravierendsten Krankheits- und Todesursachen. Es verursacht hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgekosten. Schätzungen zufolge leiden ungefähr 17 % der kanadischen Erwachsenen über 40 Jahren an COPD, in Deutschland sollen es zwischen 10 % und 12 % sein.[1] Der Umgang mit den Symptomen ist entscheidend für die Stabilisierung der Patienten und den Erhalt ihrer Lebensqualität. Geschätzte 45-90 % der Erwachsenen mit fortgeschrittenem COPD leiden bei körperlichen Aktivitäten an chronischer Atemlosigkeit, die sie schwer einschränkt - das gilt auch für Patienten, deren ursprüngliche Lungenerkrankung mit bereits vorhandenen und zugelassenen Arzneimitteln wie etwa Bronchodilatatoren oder Kortikosteroiden optimal behandelt wird. Daher werden effektivere Behandlungsmethoden für COPD dringend benötigt.

Das Forschungsteam um Dr. Dennis Jensen und Dr. Jean Bourbeau wird die klinische Studie im McConnell Centre for Innovative Medicine am RI-MUHC durchführen. Dr. Jensen sagt: "Es werden Zusatztherapien benötigt, um bei Patienten mit fortgeschrittener COPD die Atemlosigkeit zu lindern, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen und so ihren Gesamtzustand zu verbessern. Medizinisches Cannabis könnte hier weiterhelfen." Zurzeit werden bereits die 20 erforderlichen Probanden gesucht, mit denen die Studie noch in diesem Jahr durchgeführt werden soll.

"Wir freuen uns, diese wichtigen Studien unterstützen zu können", sagt Dr. Catherine Jacobson, Leiterin der klinischen Forschung bei Tilray. "Sollten wir zu dem Ergebnis kommen, dass verdampftes Cannabis sicher, gut verträglich und wirksam ist, können wir weiter forschen, um COPD-Patienten und Menschen mit anderen Krankheiten dabei zu helfen, ihre Symptome effektiv zu lindern."

Tilray hat es sich zur Aufgabe gemacht, die klinische Forschung voranzutreiben, um neue Erkenntnisse zu medizinischen Cannabisprodukten zu gewinnen und diese für die Patienten sicherer zu machen. Die COPD-Studie ist eines von mehreren aktuellen Forschungsprojekten. In Kanada unterstützt Tilray weitere klinische Studien zur Epilepsie bei Kindern im SickKids Hospital sowie zur Posttraumatischen Belastungsstörung an der University of British Columbia. In Australien kooperiert Tilray mit der University of Sydney und der Regierung von New South Wales bei der Erforschung von medizinischem Cannabis als Symptombehandlung für Übelkeit und Erbrechen durch Chemotherapien.

Über Tilray

Tilray gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen kanadischen Ursprungs hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten weltweit eine sichere und zuverlässige Behandlung mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen. Seit 2014 versorgt Tilray über 20.000 Patienten in Kanada, der Europäischen Union, Australien und Lateinamerika. Hergestellt wird das medizinische Cannabis in einer hochmodernen Produktionsanlage in Kanada, für die Tilray als erster Cannabishersteller in Nordamerika die europäische GMP-Zertifizierung (Good Manufacturing Practice, GMP) erhielt. Tilray hat zu diesem Zweck bereits 30 Millionen Dollar in die Entwicklung und Optimierung des Produktionsprozesses investiert. Mehr als 130 Experten in fünf Ländern arbeiten und forschen bei Tilray zum Wohle der Patienten. Seit diesem Jahr arbeitet die Tilray Deutschland GmbH von Berlin aus an der Erschließung des deutschen Marktes. Der Bedarf an medizinischem Cannabis ist groß: bis zu 800.000 Patienten könnten Wissenschaftlern zufolge damit in Zukunft in Deutschland behandelt werden. Zusätzliche Informationen unter tilray.de.

 

[1] https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/copd/haeufigkeit/

Kanada: Keine höheren Unfallzahlen seit Freigabe von medizinischem Cannabis – „Patienten sehr verantwortungsbewusst“

Seit über 15 Jahren nutzen kanadische Patienten Cannabis zu medizinischen Zwecken. Die Gesamtzahl der Autounfälle ist dadurch nicht gestiegen. Eine Anpassung der Regulierungen zur Fahrtüchtigkeit war nicht notwendig.

 

Berlin, 19.07.2017 – In Kanada erlaubt der Gesetzgeber bereits seit 2001 den Einsatz von Cannabis zu medizinschen Zwecken. Über 160.000 schwer kranke Patienten sind als Nutzer von medizinischem Cannabis registriert.[1] Viele sind auf den täglichen Gebrauch eines Fahrzeugs angewiesen. Aber: Die Gesamtzahl der Autounfälle hat sich seither nicht signifikant erhöht. Im Gegenteil: In der Gesamtschau zeichnet sich eher ein Trend zum Rückgang der Unfallzahlen ab.[2] „Daran können wir sehen, wie verantwortungsbewusst sich die Patienten verhalten, wenn sie Cannabis zu medizinischen Zwecken einsetzen“, sagt Brendan Kennedy, Geschäftsführer von Tilray in Kanada. „Fast alle haben ein hohes Risikobewusstsein, und wollen weder sich, noch andere im Straßenverkehr gefährden.“ Daten aus den USA legen sogar einen Rückgang von Autounfällen im Zusammenhang mit der medizinischen Nutzung von Cannabis nahe.[3]

 

Vergleichbare Regeln in Kanada und Deutschland – Verkehrssicherheit ist zentral

 

Kanada hat seine Regelungen zur Fahrtüchtigkeit mit dem Gesetz zur Freigabe von medizinischem Cannabis nicht geändert. Genau wie in Deutschland ist für gesunde Menschen das Führen eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von dem in Cannabis enthaltenen Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) verboten und mit Bußgeldern und Fahrverboten belegt. Patienten, die eine Cannabis-Therapie erhalten, dürfen jedoch am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie gewisse Bedingungen erfüllen. Sie müssen nachweisen können, dass sie eine ärztlich verordnete Therapie mit cannabinoiden Wirkstoffen durchführen. Gleichzeitig müssen sie auch unter Medikamenteneinnahme dazu in der Lage sein, ein Fahrzeug sicher zu führen. Dann bleiben sie straffrei, beziehungsweise begehen keine Ordnungswidrigkeit. Das Argument für diese Regelung ist, dass die Medikamenteneinnahme die generelle Fahrtüchtigkeit erst wieder herstelle.

 

Herausforderung für Patienten

 

Doch in Deutschland wie auch in Kanada stellt diese Tatsache die Patienten vor Herausforderungen: einigen kanadischen Patienten wurde die Fahrerlaubnis entzogen, weil im Blut noch Restbestandteile von THC nachweisbar waren. Einige dieser Patienten haben bis vor den Obersten Gerichtshof von Kanada geklagt, um die Fahrerlaubnis wieder zurück zu erhalten – teilweise mit Erfolg. „Die Thematik von medizinischer Cannabis-Therapie und Fahrerlaubnis ist bei weitem nicht abschließend gelöst – weder in Kanada, noch in Deutschland“, sagt Marla Luther, Geschäftsführerin Tilray Deutschland GmbH.

 

Australien geht einen neuen Weg

 

In Australien arbeitet Tilray mit der University of Sydney an einer Studie für die australischen Verkehrs- und Gesundheitsbehörden, um die Datenbasis für das Festlegen von Vorschriften für Cannabis-Patienten zu ermöglichen. Luther: „Wir werden beobachten, wie sich die in Deutschland geltende Regelung bewährt. Gerne bringen wir unsere Erfahrungen aus anderen Märkten in die Diskussion mit ein, um die Sicherheit sowohl der Patienten als auch anderer Verkehrsteilnehmer langfristig zu gewährleisten. Denn dieser Aspekt liegt uns sehr am Herzen.“

 

Über Tilray

Tilray gehört weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen kanadischen Ursprungs hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten weltweit eine sichere und zuverlässige Behandlung mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen. Seit 2014 versorgt Tilray über 20.000 Patienten in Kanada, der Europäischen Union, Australien und Lateinamerika. Hergestellt wird das medizinische Cannabis in einer hochmodernen Produktionsanlage in Kanada, für die Tilray als erster Cannabishersteller in Nordamerika die europäische GMP-Zertifizierung (Good Manufacturing Practice, GMP) erhielt. Tilray hat zu diesem Zweck bereits 30 Millionen Dollar in die Entwicklung und Optimierung des Produktionsprozesses investiert. Mehr als 130 Experten in fünf Ländern arbeiten und forschen bei Tilray zum Wohle der Patienten. Seit diesem Jahr arbeitet die Tilray Deutschland GmbH von Berlin aus an der Erschließung des deutschen Marktes. Zusätzliche Informationen unter tilray.de.

 

[1] Offizielle Zahlen der kanadischen Gesundheitsbehörde Health Canada zum 31. März 2017 https://www.canada.ca/en/health-canada/services/drugs-health-products/medical-use-marijuana/licensed-producers/market-data.html.

[2] Samuel Perreault: Impaired driving in Canada, 2015 (http://www.statcan.gc.ca/pub/85-002-x/2016001/article/14679-eng.htm#a2)

[3] Anderson, D. Mark/Rees, Daniel I. (2011): Medical Marijuana Laws, Traffic Facilities, and Alcohol Consumption, IZA DOP no. 6112, Discussion Paper Series Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Bonn. (bestätigt in einer weiteren Studie, erschienen im American Journal of Public Health (online publiziert am 11. Januar 2017, http://ajph.aphapublications.org/doi/abs/10.2105/AJPH.2016.303577), die reuters in einem Bericht vom 28.12.2016 zitiert (Ronnie Cohen: „After states legalized medical marijuana, traffic deaths fell“, http://www.reuters.com/article/us-health-marijuana-traffic-death-idUSKBN14H1LQ.)

Tilray kündigt Lieferung von medizinischem Cannabis nach Chile an

Herstellung von medizinischem Cannabis, gab heute bekannt, dass es in Kanada und Chile die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für den Export von medizinischem Cannabis und den Vertrieb an chilenische Patienten erhalten hat.

„Mit der heutigen Ankündigung besiegelt Tilray den Einstieg in den lateinamerikanischen Markt und die Ausweitung unseres internationalen Geschäfts auf einen vierten Kontinent“, kommentiert Brendan Kennedy, Präsident von Tilray. „Wir sind stolz darauf, bedürftigen Patienten Zugang zu qualitativ hochwertigen, pharmazeutischen Cannabisprodukten für medizinische Zwecke zu ermöglichen.“

Für den Import und den Vertrieb seiner Produkte in Chile kooperiert Tilray mit Alef Biotechnology SpA. Alef wurde von der chilenischen Regierung für die kommerzielle Herstellung von medizinischem Cannabis zugelassen. Das chilenische Gesetz erlaubt Patienten den Zugang zu medizinischen Cannabisprodukten unter Aufsicht eines anratenden Arztes. Schätzungen zufolge könnten derzeit ca. 88.000 chilenische Patienten, die an verschiedensten Erkrankungen leiden, von medizinischem Cannabis profitieren. Die erste Lieferung von Tilray-Produkten wird Ende Februar in Chile erwartet. Die Produkte werden zunächst in ausgewählten Krankenhäusern und Apotheken in Santiago erhältlich sein. Neben dem Vertrieb der Tilray-Produkte in Chile erhielt Alef in einer vertraglichen Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen auch das exklusive Vertriebsrecht für Tilray-Produkte in Brasilien.

„Alef Biotechnology hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität von bedürftigen Patienten zu verbessern“, so Roberto Roizman, Vorstandsvorsitzender von Alef Biotechnology. „Durch den Import der medizinischen Cannabisprodukte von Tilray wollen wir chilenischen Patienten helfen, ihr Leiden zu lindern, indem wir ihnen Zugang zu reinen, präzisen und in ihrer Wirkung vorhersagbaren medizinischen Cannabisprodukten ermöglichen.“

Tilray liefert pharmazeutisch-medizinische Cannabisprodukte – unter anderem als ganze Blüten, Öle und Kapseln – zu kommerziellen Zwecken, zur Anwendung in Härtefällen (Compassionate Use) sowie zu Forschungszwecken an Tausende von Patienten, Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern, Regierungen und Forschern auf der ganzen Welt.

Seit Dezember 2016 ist Tilray als erster nordamerikanischer Hersteller von medizinischem Cannabis GMP-zertifiziert. Die GMP-Zertifizierung ist der strengste Standard, den Hersteller medizinischer Produkte im Hinblick auf ihre Produktionsprozesse erfüllen müssen. Er bietet Aufsichtsbehörden und Gesundheitsdienstleistern in Ländern, in denen medizinisches Cannabis gerade erst erlaubt wurde, die Gewissheit, dass Produkte von Tilray eine sichere und kluge Wahl sind.

Dank der GMP-Zertifizierung kann Tilray den internationalen Vertrieb seiner Produkte weiter ausbauen. 2016 schrieb Tilray Geschichte, als es als erstes Unternehmen medizinische Cannabisprodukte legal von Nordamerika nach Australien und in die EU exportierte. 2017 wird sich das Unternehmen darauf konzentrieren, den globalen Vertrieb seiner Produkte auf weitere Länder in Europa und Lateinamerika auszudehnen.

Die GMP-Zertifizierung ermöglicht Tilray außerdem, in der klinischen Forschung weiterhin neue Wege zu gehen und so die wissenschaftliche Grundlage, Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis für Patienten mit verschiedensten Erkrankungen zu verbessern. Zurzeit liefert Tilray pharmazeutisch-medizinische Cannabisprodukte für drei klinische Studien in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Krankenhäusern und Universitäten:

  • Die erste Studie in Kooperation mit der University of British Columbia dient der Erforschung der Sicherheit und Verträglichkeit von medizinischem Cannabis für kanadische Ex-Soldaten und andere Patienten, die die unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden.
  • Die zweite Studie in Kooperation mit der University of Sydney, dem Chris O’Brien Lifehouse und der Regierung von New South Wales dient der Erforschung der Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Cannabinoiden bei Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie.
  • Die dritte Studie am Hospital for Sick Children in Toronto dient der Erforschung der Sicherheit und Verträglichkeit von Cannabinoiden bei Kindern mit dem Dravet-Syndrom (einer schweren, behandlungsresistenten Epilepsieform).

Für das kommende Jahr plant Tilray weitere Forschungspartnerschaften.

Über Tilray

Tilray gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, die Erforschung, Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis zu verbessern. Das Unternehmen betreibt eine der weltweit größten und modernsten staatlich zugelassenen Produktionsanlagen für medizinisches Cannabis und hat für Patienten, Ärzte, Apotheken, Regierungen, Krankenhäuser und Forscher in Australien, Kanada, der Europäischen Union und Lateinamerika ein breit gefächertes Spektrum an Produkten im Angebot.

Über Alef Biotechnology

Alef Biotechnology ist von der chilenischen Regierung für die kommerzielle Herstellung von medizinischem Cannabis zugelassen. Der Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt auf der Erforschung und Weiterentwicklung von medizinischem Cannabis zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen. Ziel ist es, innovative Arzneimittel zu entwickeln und neue Verabreichungssysteme auf den Markt zu bringen, um die Lebensqualität von Schmerzpatienten zu verbessern.

Weitere Informationen: Chrissy Roebuck, +1-416-560-5712, chrissy@pomppr.com

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Tilray erhält als erster nordamerikanischer Hersteller von medizinischem Cannabis GMP-Zertifizierung

GMP-Zertifizierung eröffnet neue Möglichkeiten für den weltweiten Vertrieb und die klinische Forschung

NANAIMO, British Columbia, Kanada – (BUSINESS WIRE) – Tilray, weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis, gab heute bekannt, dass es als erster nordamerikanischer Hersteller von medizinischem Cannabis gemäß den GMP (Good Manufacturing Practice)-Standards der European Medicines Agency (EMA) zertifiziert wurde. Als einziger GMP-zertifizierter nordamerikanischer Hersteller von medizinischem Cannabis ist Tilray bestens aufgestellt, um den Vertrieb seiner pharmazeutisch-medizinischen Cannabisprodukte an Patienten, Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und Forscher auf neue Märkte auf der ganzen Welt auszudehnen.

„Die GMP-Zertifizierung ist der strengste Standard, den Hersteller medizinischer Produkte im Hinblick auf ihre Produktionsprozesse erfüllen müssen. Er bietet Aufsichtsbehörden und Gesundheitsdienstleistern in Ländern, in denen medizinisches Cannabis gerade erst erlaubt wurde, die Gewissheit, dass Produkte von Tilray eine sichere und kluge Wahl sind“, so Dr. Joshua Eades, Chief Science Officer bei Tilray.

Als international anerkannter Standard soll die GMP-Zertifizierung sicherstellen, dass Arzneimittel konsquent mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Reinheit hergestellt und kontrolliert werden. Tilray ist gegenwärtig der einzige nordamerikanische Hersteller von medizinischem Cannabis mit einem Zertifikat in der GMP-Datenbank der Europäischen Union (EudraGMDP-Zertifikatsnummer: SUKLS34175/2016). Das Zertifikat wurde nach sorgfältiger Prüfung durch das Staatliche Institut für Arzneimittelkontrolle (SUKL) der Tschechischen Republik ausgestellt.

Die GMP-Zertifizierung ermöglicht es Tilray, den Vertrieb seiner Produkte, einschließlich ganzer Blüten, Öle und Kapseln, auf neue Märkte auf der ganzen Welt auszudehnen. 2016 exportierte Tilray als erstes Unternehmen medizinische Cannabisprodukte legal von Nordamerika nach Australien und in die EU. 2017 will Tilray den Vertrieb seiner Produkte auf weitere Länder wie Deutschland ausdehnen, wo medizinisches Cannabis kürzlich legalisiert wurde.

Die GMP-Zertifizierung ermöglicht es Tilray außerdem, in der klinischen Forschung weiterhin neue Wege zu gehen und so die wissenschaftliche Grundlage, Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis für Patienten mit verschiedensten Erkrankungen zu verbessern. Zurzeit liefert Tilray pharmazeutisch-medizinische Cannabisprodukte für drei klinische Studien in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Krankenhäusern und Universitäten:

  • Die erste Studie in Kooperation mit der University of British Columbia dient der Erforschung der Sicherheit und Verträglichkeit von medizinischem Cannabis für kanadische Ex-Soldaten und andere Patienten, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden.
  • Die zweite Studie in Kooperation mit der University of Sydney, dem Chris O’Brien Lifehouse und der Regierung von New South Wales dient der Erforschung der Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Cannabinoiden bei Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie.
  • Die dritte Studie am Hospital for Sick Children in Toronto dient der Erforschung der Sicherheit und Verträglichkeit von Cannabinoiden bei Kindern mit dem Dravet-Syndrom (einer schweren, behandlungsresistenten Epilepsieform).

Für das kommende Jahr plant Tilray weitere Forschungspartnerschaften.

Über Tilray

Tilray gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Erforschung und Herstellung von medizinischem Cannabis. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, die Erforschung, Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis zu verbessern. Tilray betreibt eine der weltweit größten und modernsten staatlich zugelassenen Produktionsanlagen für medizinisches Cannabis und hat für Patienten, Apotheken und Forscher in Amerika, Australien und der Europäischen Union ein breit gefächertes Spektrum an Produkten im Angebot.